Erinnerst du dich an deine Grundschulzeit?

So ziemlich jeder von uns hat es gelernt. Viele von uns hatten damit zu kämpfen. Und manche entpuppten sich schon früh als kleine Rechen-Einsteins.

Die Rede ist vom Kleinen Einmaleins.

Das Multiplizieren von Zahlen gehört zu den vier Grundrechenarten. Kinder der Grundschule lernen es in der zweiten, dritten Klasse. Je besser ein Kind das kleine 1×1 aus dem FF beherrscht, desto leichter fallen alle weiteren Rechenaufgaben.

Zum Einmaleins Lernen und Üben gibt es in diesem Artikel jede Menge kleine Einmaleins Vorlagen und Tabellen zum Ausdrucken.

Das kleine Einmaleins – Tabelle und Übersicht

Die folgenden sechs Einmaleins Vorlagen zeigen das gesamte kleine Einmaleins von der 1er Reihe bis zur 10er Reihe übersichtlich auf einem Blatt.


Kleines Einmaleins zum Ausdrucken

Vorlage kleines Einmaleins ohne Farbe – perfekt zum Ausdrucken.

Download: Einmaleins schwarz + weiß

Vorlage kleines ein mal eins

Tabelle kleines 1×1 zum Ausdrucken in türkies.

Download: Einmaleins in der Farbe Türkies

Übungsblätter 1x1 - Einmaleins

Übersicht kleines Einmaleins mit gelber Überschrift.

Download: Einmaleins in der Farbe Gelb

Einmaleins

Blaue Einmaleins Vorlage in Tabellenform.

Download: Einmaleins in der Farbe Blau

Einmaleins Reihen in der Übersicht

Kleines Einmaleins lernen mit der Vorlage in Hellgrün.

Download: Einmaleins in der Farbe Hellgrün


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Tabelle kleines Einmaleins

Übungsblatt für das kleine Einmaleins in Dunkelgrün.

Download: Einmaleins in der Farbe Dunkelgrün

Kleine 1×1 Tabelle

Die nachfolgenden Vorlagen in 6 verschiedenen Designs zeigen das kleine 1×1 übersichtlich in Tabellenform. Wieder übersichtlich ideal zum Ausdrucken.


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Die Reihen des kleinen Einmaleins als einzelne Downloads

Die 1er, 2er, 3er … und 10er Reihe gibt es auch einzeln zum herunterladen.

Einmaleins Vorlage zum Download als Word und PDF

Falls du die Vorlage selbst bearbeiten möchtest oder alle Vorlagen auf einmal ausdrucken willst, gibt es hier für dich die beiden Vorlagen im Word und PDF Format.

Download: Kleines Einmaleins (Word)

Download: Kleines Einmaleins (PDF)

Download: Einmaleins 1×1 Tabellen (Word)

Download: Einmaleins 1×1 Tabellen (PDF)

Was genau ist das kleine Einmaleins?

Das kleine Einmaleins umfasst alle Multiplikationsaufgaben von 1 mal 1 bis 10 mal 10. Das sind auf den ersten Blick 100 Aufgaben, und genau diese Zahl schreckt viele Kinder und ihre Eltern erst einmal ab.

Die gute Nachricht: es sind in Wahrheit deutlich weniger. Weil bei der Multiplikation die Reihenfolge egal ist, ergibt 3 mal 7 dasselbe wie 7 mal 3. Solche Paare nennt man Tauschaufgaben. Wer sie nutzt, muss statt 100 nur noch 55 Ergebnisse wirklich lernen. Rechnet man die 1er Reihe und die 10er Reihe heraus, die praktisch von selbst sitzen, bleiben knapp über 40 Aufgaben übrig. Das ist eine Menge, die ein Kind in ein paar Wochen schafft.

Vom kleinen Einmaleins zu unterscheiden ist das große Einmaleins mit den Reihen 11 bis 20. Das kommt später dran, meist in der dritten und vierten Klasse, und baut direkt auf dem kleinen auf. Wer das kleine 1×1 sicher kann, tut sich beim großen deutlich leichter.

Wann lernen Kinder das Einmaleins?

In den meisten Bundesländern steht das kleine Einmaleins in der zweiten Klasse auf dem Lehrplan. Begonnen wird mit den einfachen Reihen, bis zum Ende der zweiten Klasse sollen alle Reihen bis 10 bekannt sein. In der dritten Klasse geht es dann um Sicherheit und Tempo, weil das Einmaleins ab da bei fast jeder neuen Rechenart gebraucht wird, von der schriftlichen Multiplikation über das Teilen bis zum Bruchrechnen.

Wichtig ist der Unterschied zwischen Ausrechnen und Abrufen. Am Anfang rechnet ein Kind 6 mal 7 noch aus, indem es die 6er Reihe hochzählt. Das Ziel ist aber, dass das Ergebnis irgendwann einfach da ist, ohne Nachdenken, in ein bis zwei Sekunden. Fachleute nennen das Automatisierung. Erst dann hat das Kind im Kopf genug Platz für die eigentliche Aufgabe, etwa eine Sachaufgabe oder eine schriftliche Rechnung.

In welcher Reihenfolge lernt man die Reihen?

Nicht alle Reihen sind gleich schwer. Wer in einer sinnvollen Reihenfolge übt, hat schnell Erfolgserlebnisse und bleibt dran. Bewährt hat sich diese Abfolge:

  1. 1er und 10er Reihe. Die sind geschenkt. Bei der 1er ändert sich nichts, bei der 10er hängst du eine Null an. Damit sind schon 19 der 100 Aufgaben erledigt.
  2. 2er Reihe. Verdoppeln kennen Kinder aus dem Alltag, das geht meist von allein.
  3. 5er Reihe. Alle Ergebnisse enden auf 0 oder 5, das ist ein Muster, das man sofort sieht. Die Uhr hilft zusätzlich, weil dort in Fünferschritten gezählt wird.
  4. 4er und 8er Reihe. Die 4er ist die verdoppelte 2er, die 8er die verdoppelte 4er. Wer verdoppeln kann, bekommt beide fast gratis dazu.
  5. 3er und 6er Reihe. Auch hier gilt: die 6er ist die verdoppelte 3er.
  6. 9er Reihe. Sie sieht schwer aus, hat aber die schönsten Muster, dazu gleich mehr.
  7. 7er Reihe. Sie kommt bewusst zuletzt. Sie hat die wenigsten Muster und gilt als die schwerste. Wenn alle anderen Reihen sitzen, sind über die Tauschaufgaben aber schon fast alle 7er Aufgaben bekannt.

Am Ende bleiben erstaunlich wenige echte Brocken übrig. Die klassischen Kandidaten sind 6 mal 7, 6 mal 8, 7 mal 8 und 7 mal 9. Für diese vier lohnt sich extra Übung.

Die besten Tricks für jede Reihe

Tricks ersetzen das Üben nicht, aber sie nehmen den Reihen den Schrecken und geben dem Kind einen Rettungsanker, wenn das Ergebnis gerade nicht einfallen will.

  • Der Fingertrick für die 9er Reihe. Beide Hände hinlegen, alle zehn Finger ausgestreckt. Für 9 mal 4 den vierten Finger von links umknicken. Links davon liegen 3 Finger, rechts davon 6, also 36. Das funktioniert für die gesamte Reihe bis 9 mal 10.
  • Quersumme 9. Bei jedem Ergebnis der 9er Reihe ergeben die Ziffern zusammen 9. Bei 54 sind es 5 plus 4, bei 72 sind es 7 plus 2. Ein schneller Weg zu prüfen, ob das Ergebnis stimmen kann.
  • Verdoppeln statt neu lernen. 4er ist doppelt 2er, 8er ist doppelt 4er, 6er ist doppelt 3er. Wer 3 mal 7 gleich 21 weiß, kommt über das Verdoppeln auf 6 mal 7 gleich 42.
  • Nachbaraufgaben. Wenn 6 mal 6 gleich 36 sitzt, ist 6 mal 7 nur noch eine 6 mehr, also 42. Quadratzahlen wie 36, 49 und 64 sind deshalb gute Anker, von denen aus man in beide Richtungen weiterrechnet.
  • Der Reim für den Klassiker. 7 mal 8 ist 56. Wer sich die Ziffernfolge 5, 6, 7, 8 merkt, hat die meistvergessene Aufgabe des kleinen Einmaleins sicher im Kopf.
  • Mal 5 über die Hälfte. Eine Zahl mal 10 rechnen und dann halbieren ergibt das Ergebnis mal 5. Bei 8 mal 5 also 80 halbieren, macht 40.

Üben ohne Blatt: Ideen für den Alltag

Arbeitsblätter sind gut für die Sicherheit, aber Kinder lernen das Einmaleins schneller, wenn es nebenbei im Alltag vorkommt. Ein paar Ideen, die keine Vorbereitung brauchen:

  • Beim Tischdecken. Vier Personen brauchen je zwei Gläser, wie viele sind das? Solche Fragen sind echte Mathematik und fühlen sich nicht nach Üben an.
  • Beim Treppensteigen. Auf jeder Stufe die nächste Zahl der Reihe sagen. Bewegung und Sprechen zusammen verankern die Reihenfolge erstaunlich gut.
  • Mit zwei Würfeln. Beide werfen, die Augenzahlen multiplizieren, wer zuerst das Ergebnis sagt, bekommt einen Punkt. Deckt die kleinen Reihen bis 6 ab.
  • Mit Spielkarten. Bube, Dame und König aussortieren, zwei Karten aufdecken, malnehmen. Mit dem Ass als 1 sind alle Reihen bis 10 dabei.
  • Im Auto. Eine Reihe abwechselnd aufsagen, jeder nennt die nächste Zahl. Wer stockt, fängt die Reihe von vorn an.
  • Der Einmaleins-Pass. Für jede sicher beherrschte Reihe gibt es einen Stempel oder Aufkleber. Sichtbarer Fortschritt motiviert Kinder mehr als jedes Lob.

Als Faustregel gilt: zehn Minuten täglich bringen mehr als eine Stunde am Wochenende. Das Gehirn braucht die Wiederholung in kurzen Abständen, nicht die Menge an einem Stück.

Typische Stolpersteine und was dagegen hilft

Das Kind zählt heimlich mit den Fingern hoch. Das ist am Anfang völlig normal und ein wichtiger Zwischenschritt. Zum Problem wird es erst, wenn es in der dritten Klasse noch die einzige Strategie ist. Dann hilft es, gezielt einzelne Aufgaben zu automatisieren, statt immer die ganze Reihe zu üben.

Die Reihe klappt nur der Reihe nach. Viele Kinder können die 7er Reihe fehlerfrei aufsagen, scheitern aber an der einzelnen Frage nach 7 mal 6. Deshalb sollte man Aufgaben immer auch durcheinander abfragen, sobald die Reihe grundsätzlich sitzt.

Immer dieselben vier Aufgaben gehen daneben. Dann lohnt es sich, genau diese aufzuschreiben und getrennt zu üben, statt weiter alles zu wiederholen. Meist sind es 6 mal 7, 6 mal 8, 7 mal 8 und 7 mal 9.

Das Üben endet im Streit. Ein häufiges Muster, gerade wenn Eltern selbst unter Zeitdruck stehen. Kurze Einheiten, ein festes Ritual und ein klares Ende helfen mehr als Durchhalten. Wenn es an einem Tag nicht geht, ist der nächste Tag früh genug.

Passende Vorlagen für den nächsten Schritt

Wenn das kleine Einmaleins sitzt, findest du hier die passenden Vorlagen für die Themen, die als Nächstes kommen:

Häufige Fragen zum kleinen Einmaleins

Was gehört alles zum kleinen Einmaleins?
Zum kleinen Einmaleins gehören alle Multiplikationsaufgaben von 1 mal 1 bis 10 mal 10. Das sind 100 Aufgaben. Weil 3 mal 7 dasselbe Ergebnis hat wie 7 mal 3, muss ein Kind aber nur etwa 55 davon wirklich auswendig lernen. Die Reihen 11 bis 20 gehören zum großen Einmaleins und kommen später dran.
In welcher Klasse lernt man das kleine Einmaleins?
In der Regel in der zweiten Klasse. Am Ende der zweiten Klasse sollen alle Reihen bis 10 bekannt sein, in der dritten Klasse geht es dann um Sicherheit und Tempo. Wenn dein Kind später einsteigt oder etwas mehr Zeit braucht, ist das kein Grund zur Sorge, entscheidend ist regelmäßiges kurzes Üben.
Welche Reihe ist die schwerste?
Die 7er Reihe gilt als die schwerste, weil sie die wenigsten erkennbaren Muster hat. Deshalb lohnt es sich, sie zuletzt zu lernen. Wenn alle anderen Reihen sitzen, sind über die Tauschaufgaben ohnehin schon fast alle 7er Aufgaben bekannt, übrig bleiben meist nur 7 mal 6, 7 mal 8 und 7 mal 9.
Wie lange dauert es, bis das Einmaleins sitzt?
Mit zehn Minuten täglich brauchen die meisten Kinder etwa sechs bis zehn Wochen für alle Reihen. Kurze tägliche Einheiten wirken dabei deutlich besser als lange Übungsstunden am Wochenende, weil das Gehirn die Wiederholung in kurzen Abständen braucht.
Gibt es einen Trick für die 9er Reihe?
Ja, den Fingertrick. Beide Hände hinlegen, für 9 mal 4 den vierten Finger von links umknicken. Links davon bleiben 3 Finger, rechts 6, das Ergebnis ist 36. Außerdem ergibt die Quersumme jedes Ergebnisses der 9er Reihe immer 9, damit lässt sich schnell prüfen, ob das Ergebnis stimmen kann.
Was tun, wenn mein Kind immer dieselben Aufgaben vergisst?
Dann diese Aufgaben herausschreiben und getrennt üben, statt weiter die ganze Reihe zu wiederholen. Meist sind es nur eine Handvoll, typischerweise 6 mal 7, 6 mal 8, 7 mal 8 und 7 mal 9. Hilfreich sind Nachbaraufgaben: Wer 6 mal 6 gleich 36 sicher weiß, kommt auf 6 mal 7, indem er eine 6 addiert.