Es gibt zwei Sorten von Festivalbesuchern: die, die mit einem durchdachten Bollerwagen ankommen, und die, die am ersten Abend Zahnbürste, Klopapier und gute Laune gleichzeitig suchen. Ich war lange die zweite Sorte. Deshalb gibt es diese Liste.

Auf einem Festival kannst du nichts mal eben nachholen. Der Supermarkt ist weit weg oder überteuert, dein Auto steht irgendwo auf einer Wiese, und nach dem ersten Regen willst du sowieso nirgendwo mehr hin. Was du dabei hast, hast du dabei. Was fehlt, fehlt drei Tage lang.

Hier findest du deshalb beides: die komplette Packliste zum Abhaken, sortiert nach Kategorien, und dazu drei fertige Vorlagen zum Ausdrucken. Eine für dein Gepäck, eine für die Gruppe, damit nicht vier Leute einen Gaskocher mitbringen und niemand das Klopapier, und einen Timetable für die Bands.

Festival-Zeltplatz im Abendlicht mit bunten Zelten, Pavillon und gepacktem Rucksack

Inhaltsverzeichnis

  1. Die 3 Festival-Vorlagen zum Ausdrucken
  2. Das Wichtigste, ohne das nichts geht
  3. Klamotten
  4. Zelt, Schlafen und Gruppenausrüstung
  5. Hygiene und Körperpflege
  6. Die Festival-Apotheke
  7. Essen und Trinken
  8. Spaß, Deko und Technik
  9. Was sonst noch übrig bleibt
  10. Was am Einzugang nicht durchkommt
  11. Zu mehreren fahren: wer bringt was mit
  12. Zeltplatz aufbauen: die Tricks
  13. 7 Fehler, die fast alle einmal machen
  14. Häufige Fragen zur Festival-Packliste

Die 3 Festival-Vorlagen zum Ausdrucken

Alle Vorlagen sind kostenlos, brauchen keine Anmeldung und sind fertige PDFs im Querformat A4. Ausdrucken, abhaken, einpacken.

1. Die komplette Festival-Packliste

Festival Packliste zum Ausdrucken, PDF mit Kategorien Das Wichtigste, Klamotten und Zelt

Zwei Seiten, neun Kategorien, alles zum Abhaken. Seite eins deckt Dokumente, Klamotten und die Schlafausrüstung ab, Seite zwei Hygiene, Apotheke, Essen, Gruppenkram, Deko und den ganzen Kleinkram, der sonst vergessen wird. Oben trägst du Festival, Zeitraum und Personenzahl ein.

Festival-Packliste herunterladen (PDF, 2 Seiten)

2. Aufgabenverteilung für die Gruppe

Festival Aufgabenverteilung zum Ausdrucken, Tabelle wer bringt was mit und was es kostet

Das Blatt, das Streit verhindert. Zwanzig Positionen von Pavillon bis Klopapier, daneben eine Spalte für den Namen, ein Kästchen zum Abhaken und eine Spalte für die Kosten. Am Ende teilt ihr die Summe durch die Anzahl der Leute, und niemand muss diskutieren, wer nun die Kohle bezahlt hat.

Aufgabenverteilung herunterladen (PDF)

3. Timetable für die Festivaltage

Festival Timetable zum Ausdrucken, leeres Blatt für drei Tage mit Uhrzeit und Bühne

Drei Spalten für drei Tage, je vierzehn Zeilen für Uhrzeit und Bühne. Das offizielle Timetable kommt oft erst kurz vorher raus, und der Handyempfang auf dem Gelände ist meistens schlecht. Ein Zettel in der Bauchtasche funktioniert immer, auch wenn der Akku leer ist.

Timetable herunterladen (PDF)

Die beiden älteren Versionen der Liste gibt es weiterhin, falls du sie lieber am Rechner bearbeiten willst: Festival-Packliste als PDF, Festival-Packliste als Word-Datei, Aufgabenverteilung als PDF und Aufgabenverteilung als Word-Datei.

Das Wichtigste, ohne das nichts geht

Diese Sachen kommen in die Bauchtasche oder ganz nach oben in den Rucksack, nicht in eine Kiste im Kofferraum. Wenn du sonst alles vergisst, kommst du damit trotzdem durch das Wochenende.

  • Festivalticket und, falls getrennt, das Campingticket
  • Personalausweis, viele Festivals kontrollieren am Einlass
  • Bargeld in kleinen Scheinen, an vielen Ständen ist der Empfang für Kartenzahlung mies
  • EC- oder Kreditkarte als Reserve
  • Krankenkassenkarte
  • Führerschein oder Bahnticket für die Rückfahrt
  • Handy, Ladekabel und eine volle Powerbank
  • Ersatzautoschlüssel bei einer zweiten Person aus der Gruppe

Tipp: Fotografier dein Ticket und deinen Ausweis und leg die Bilder offline auf dein Handy. Falls dir das Papierticket im Regen zerfällt, hast du wenigstens die Buchungsnummer.

Klamotten

Beim Anziehen gilt auf dem Festival eine einfache Regel: Es kommt immer anders als die Wettervorhersage. Nachts wird es kälter, als du denkst, und irgendwann regnet es. Trotzdem brauchst du weniger, als du einpacken willst. Die Hälfte kommt erfahrungsgemäß muffig und ungetragen wieder mit nach Hause.

An einer Sache solltest du aber nicht sparen: Unterwäsche und Socken. Frische Socken nach einem Regentag sind das beste Gefühl des ganzen Wochenendes.

  • Unterwäsche und Socken für jeden Tag, plus zwei zur Reserve
  • T-Shirts und Tops
  • Shorts, Rock oder eine leichte Hose
  • Eine lange Hose und ein Kapuzenpulli für die Nacht
  • Regenponcho oder Regenjacke, es regnet gefühlt jedes Mal
  • Feste Schuhe oder alte Turnschuhe, die im Matsch versinken dürfen
  • Gummistiefel, wenn Regen angesagt ist
  • Flip Flops für den Weg zur Dusche
  • Badesachen, falls es einen See gibt
  • Schlafklamotten, im Zelt wird es früh kühl
  • Kopfbedeckung gegen die Sonne
  • Geldgürtel oder Bauchtasche für Geld und Handy

Zelt, Schlafen und Gruppenausrüstung

Der Schlafplatz entscheidet darüber, wie fit du am dritten Tag noch bist. Eine dünne Isomatte auf hartem Boden klingt beim Packen nach einer guten Idee und fühlt sich am Sonntag nach einer sehr schlechten an.

Deine eigene Ausrüstung:

  • Zelt mit ausreichend Heringen und einem Hammer
  • Luftmatratze oder gleich die bequemere Variante
  • Schlafsack, auch im Hochsommer
  • Kopfkissen, notfalls ein Kissenbezug mit Klamotten gestopft
  • Campingstuhl
  • Stirnlampe oder Taschenlampe plus Ersatzbatterien
  • Vorhängeschloss, auch wenn ein Zelt sich mit einem Messer öffnen lässt: es schreckt ab

Was ihr euch in der Gruppe teilt:

  • Pavillon, euer Wohnzimmer und der einzige trockene Fleck bei Regen
  • Campingtisch, am besten ein Klapptisch mit integrierten Hockern
  • Gaskocher und mindestens eine Ersatzkartusche
  • Picknickgeschirr und Besteck, oder Einweggeschirr
  • Einweggrill und Kohle, mehr dazu in meiner Grillparty Checkliste
  • Kühltasche mit Kühlakkus
  • Wasserkanister, das spart euch zwanzig Wege zum Zapfhahn
  • Dosenöffner, Flaschenöffner und Korkenzieher
  • Müllbeutel, Küchentücher, Spülmittel und ein Schwamm
  • Wäscheleine und Klammern für nasse Sachen

Hygiene und Körperpflege

Ein umstrittenes Thema, aber die Schlange vor den Duschcontainern ab Sonnenaufgang spricht eine deutliche Sprache. Selbst wenn du drei Tage lang aufs Duschen verzichtest, brauchst du ein Minimum.

Für wirklich jeden:

  • Klopapier, am besten eine eigene Rolle in einem Zip-Beutel
  • Feuchttücher, die halbe Katzenwäsche
  • Desinfektionsgel für die Hände
  • WC-Sitzauflagen für die mobilen Toiletten

Wenn du duschen willst:

  • Mikrofaser-Reisehandtuch, trocknet schnell und wiegt fast nichts
  • Duschgel und Shampoo, gern in Reisegröße
  • Trockenshampoo für die Tage dazwischen
  • Zahnbürste, Zahnpasta, Deo
  • Rasierer und Schaum
  • Bürste oder Kamm
  • Kontaktlinsen mit Zubehör, dazu die Brille als Reserve
  • Haargummis, Lippenbalsam, Bodylotion
  • Tampons oder Binden, auch wenn du eigentlich nicht damit rechnest
  • Pille oder andere Medikamente, die du regelmäßig nimmst
  • Kondome

Die Festival-Apotheke

Ein kleiner Beutel, der im Zweifel dein Wochenende rettet. Am besten packt ihn eine Person für die ganze Gruppe, dann weiß auch jeder, wo er liegt.

  • Deine eigenen Medikamente, in ausreichender Menge
  • Erste-Hilfe-Set mit Pflastern und Verbandsmaterial
  • Schmerztabletten
  • Wund- und Heilsalbe für Schürfwunden
  • Fenistil gegen Insektenstiche und Sonnenbrand
  • Zeckenzange oder Pinzette
  • Elektrolytpulver, hilft nach einem langen Tag in der Sonne mehr als jedes Hausmittel
  • Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor und After Sun
  • Ohrstöpsel, für den Schlaf und für die erste Reihe

Wichtig: Trink über den Tag deutlich mehr Wasser, als du gewohnt bist. Der Großteil aller Sanitätsfälle auf Festivals sind Kreislaufprobleme durch Hitze und zu wenig Flüssigkeit, nicht durch Alkohol.

Essen und Trinken

Essen auf dem Gelände ist teuer, Essen am Zelt ist billig. Die Faustregel: Frühstück und Abendessen macht ihr selbst, tagsüber gönnst du dir etwas an den Ständen.

Getränke:

  • Wasser, und dann noch mehr Wasser
  • Bier und Getränke nach Wahl
  • Softgetränke zum Mischen
  • Milch oder Kakao im Tetrapack fürs Müsli

Achtung: Auf fast allen Festivals sind Glasflaschen verboten und werden am Einlass einkassiert. Füll alles vorher in Plastikflaschen um, das spart dir Diskussion und Verlust.

Essen:

  • Dosenravioli, der Klassiker, und alles andere aus dem Dosenregal
  • Toastbrot, hält ewig und passt zu allem
  • Nudeln mit Fertigsoße, wenn ihr einen Kocher habt
  • Fünf-Minuten-Terrinen für den schnellen Hunger
  • Eier für Rührei am Morgen
  • Müsli oder Cornflakes
  • Grillgut und Würstchen für den ersten Abend, danach wird die Kühlbox unzuverlässig
  • Käse, Marmelade, Nuss-Nougat-Creme
  • Ketchup, Mayonnaise, Salz und Pfeffer
  • Obst, Nüsse, Riegel und Knabberzeug
  • Kaugummi

Spaß, Deko und Technik

Der Teil, der aus einem Zeltplatz euren Zeltplatz macht. Und ganz praktisch: Eine auffällige Fahne über eurem Pavillon ist nachts um drei die zuverlässigste Navigationshilfe, die es gibt.

Technik:

  • Ein altes Handy statt des teuren Smartphones, wenn es bei euch erfahrungsgemäß ausartet
  • Ladekabel und Powerbank
  • Bluetooth-Box, bitte mit Rücksicht auf die Nachbarzelte
  • Musik offline gespeichert, das Netz auf dem Gelände ist überlastet

Deko und Zeitvertreib:

  • Kostüm, Perücke oder Morphsuit
  • Eine Fahne oder ein Wimpel als Wiedererkennung
  • Neonfarben und Stifte zum Anmalen
  • Knicklichter für abends
  • Kartenspiel und Würfelbecher mit Block
  • Frisbee oder Ball
  • Slackline, wenn zwei Bäume in der Nähe stehen
  • Seifenblasen, Klebeband, Absperrband
  • Ein Maskottchen, das ihr am Ende alle vermissen werdet

Was sonst noch übrig bleibt

Die Kategorie Kleinkram. Genau die Dinge, die auf keiner Liste stehen und dann am Freitagabend fehlen.

Was am Einlass nicht durchkommt

Bevor du packst, lohnt ein Blick in die Hausordnung deines Festivals. Die Regeln unterscheiden sich, aber diese Dinge werden fast überall einkassiert:

  • Glasflaschen und Gläser, ausnahmslos. Umfüllen in Plastik.
  • Getränke und Essen im Innenraum, also im Bereich vor den Bühnen. Auf dem Zeltplatz ist eigene Verpflegung dagegen fast immer erlaubt.
  • Große Rucksäcke im Innenraum, oft gilt eine Größenbegrenzung.
  • Pyrotechnik, Feuerwerk, Bengalos, das ist kein Kavaliersdelikt, sondern führt zum Platzverweis.
  • Regenschirme im Innenraum, wegen der Verletzungsgefahr im Gedränge.
  • Profikameras mit Wechselobjektiv, je nach Festival.
  • Drohnen, praktisch überall.

Gaskocher und Grills sind auf dem Zeltplatz meistens erlaubt, offenes Feuer dagegen fast nie. Bei Trockenheit können Grillverbote auch kurzfristig ausgesprochen werden, dann hängen Schilder am Eingang.

Zu mehreren fahren: wer bringt was mit

Der häufigste Fehler bei Gruppen ist nicht, dass etwas fehlt, sondern dass alles dreifach da ist. Drei Pavillons, vier Kartenspiele und kein einziger Wasserkanister.

Klärt deshalb eine Woche vorher schriftlich, wer was mitbringt. Genau dafür ist die Aufgabenverteilung gedacht. Drei Regeln haben sich bewährt:

  1. Eine Person pro Sache. Nicht wir bringen einen Kocher mit, sondern Lisa bringt den Kocher mit.
  2. Kosten sofort notieren. Wer einkauft, schreibt den Betrag auf das Blatt. Abgerechnet wird am letzten Abend, nicht drei Wochen später per Chat.
  3. Ein Treffpunkt und eine Uhrzeit. Handyempfang ist auf dem Gelände unzuverlässig, und Akkus sind am Abend leer. Macht einen festen Punkt aus, an dem sich alle zur vollen Stunde einfinden.

Zeltplatz aufbauen: die Tricks

Wo dein Zelt steht, entscheidet über deinen Schlaf. Ein paar Dinge, die ich auf die harte Tour gelernt habe:

Nicht in die Senke. Der Platz, der beim Ankommen schön eben aussieht, ist bei Regen ein See. Sucht eine leichte Erhöhung, auch wenn ihr dafür weiter laufen müsst.

Nicht direkt an den Hauptweg und nicht neben die Sanitäranlagen. Beides bedeutet Lärm und Betrieb bis in die Morgenstunden.

Zelteingänge zur Mitte. Stellt die Zelte im Kreis auf, den Pavillon in die Mitte. So habt ihr einen geschützten gemeinsamen Bereich und die Zelte schirmen ihn gegen Wind ab.

Schatten mitdenken. Ein Zelt in der prallen Sonne ist ab acht Uhr morgens ein Backofen, in dem niemand mehr liegen kann. Wenn es keinen Baum gibt, spannt ein Sonnensegel über das Zelt.

Heringe richtig setzen, im Winkel von etwa fünfundvierzig Grad gegen die Zugrichtung der Schnur. Und nehmt mehr Heringe mit, als das Zelt braucht, die verbiegen sich auf hartem Boden zuverlässig.

7 Fehler, die fast alle einmal machen

  1. Zu wenig Wasser einplanen. Bei Hitze brauchst du drei bis vier Liter am Tag, allein zum Trinken. Ein Wasserkanister für die Gruppe ist die beste Investition überhaupt.
  2. Wertsachen im Zelt lassen. Ein Zelt ist kein Safe. Geld, Handy und Ausweis gehören in die Bauchtasche am Körper.
  3. Glasflaschen einpacken. Werden am Einlass aussortiert, und du stehst mit einem leeren Rucksack da.
  4. Auf die Wettervorhersage vertrauen. Nimm den Poncho auch mit, wenn drei Tage Sonne angesagt sind. Er wiegt nichts.
  5. Zu spät anreisen. Wer am Freitagnachmittag ankommt, baut sein Zelt im letzten freien Winkel neben der Toilettenanlage auf.
  6. Keine Ersatzschlüssel verteilen. Ein verlorener Autoschlüssel beendet das Wochenende für die ganze Fahrgemeinschaft.
  7. Das Camp nicht aufräumen. Müllsäcke mitnehmen und das Zelt wieder abbauen, statt es stehen zu lassen. Zurückgelassene Zelte sind für die Veranstalter ein riesiges Problem und landen fast alle im Müll, nicht in der Spende.

Häufige Fragen zur Festival-Packliste

Sind die Vorlagen wirklich kostenlos?
Ja. Alle drei PDFs kannst du herunterladen, ausdrucken und so oft nutzen, wie du willst, ohne Anmeldung und ohne E-Mail-Adresse. Für den privaten Gebrauch ist das völlig in Ordnung. Nur weiterverkaufen oder als eigene Vorlage anbieten solltest du sie nicht.

Wie viel Gepäck brauche ich für drei Tage Festival?
Als Richtwert: eine große Reisetasche oder ein Rucksack für Klamotten und Hygiene, dazu die Campingausrüstung und eine Kiste Verpflegung. Wenn ihr zu mehreren fahrt, teilt euch Pavillon, Kocher und Kühlbox, dann bleibt es pro Person überschaubar. Ein Bollerwagen für den Weg vom Parkplatz zum Zeltplatz ist Gold wert, die Strecke wird gern unterschätzt.

Darf ich eigenes Essen und Trinken mitnehmen?
Auf den Zeltplatz fast immer ja, in den Innenraum vor den Bühnen fast immer nein. Glasflaschen sind praktisch überall verboten, füll deshalb alles vorher in Plastik um. Die genauen Regeln stehen in der Hausordnung deines Festivals, ein Blick dorthin vor dem Packen lohnt sich.

Was mache ich, wenn es die ganze Zeit regnet?
Gummistiefel, Poncho und ein Pavillon retten das Wochenende. Wichtig ist ein trockener Satz Kleidung, den du wirklich nur zum Schlafen anziehst und der im Zip-Beutel bleibt. Stell das Zelt nicht in eine Senke, sondern auf eine leichte Erhöhung, und leg eine zusätzliche Plane unter den Zeltboden.

Wie schütze ich meine Wertsachen?
Alles Wichtige gehört an den Körper, in eine Bauchtasche oder einen Geldgürtel. Nimm nur so viel Bargeld mit, wie du an dem Tag brauchst, den Rest versteckst du gut verteilt. Ein Vorhängeschloss am Zelt hält niemanden wirklich ab, schreckt aber Gelegenheitsdiebe ab. Und lass den Autoschlüssel nicht im Zelt, sondern gib einen Ersatzschlüssel an eine zweite Person der Gruppe.

Wie lade ich mein Handy auf dem Festival?
Am zuverlässigsten mit einer oder zwei vollen Powerbanks, die du vorher zu Hause lädst. Auf vielen Festivals gibt es kostenpflichtige Ladestationen, dort sind aber lange Schlangen üblich. Spar Akku, indem du den Flugmodus einschaltest, wenn du das Handy nicht brauchst: Das Suchen nach Netz im überlasteten Funkzellenbereich frisst mehr Strom als alles andere.

Was ziehe ich an, wenn es tagsüber heiß und nachts kalt ist?
Der Zwiebellook funktioniert auch auf dem Festival. Tagsüber T-Shirt und Shorts, für abends eine lange Hose und ein Kapuzenpulli, den du dir umbinden kannst. Vergiss den Schlafsack nicht, auch im Hochsommer fallen die Temperaturen nachts im Zelt deutlich ab.

Gibt es die Liste auch für andere Reisen?
Ja. Für Urlaub, Familie mit Kindern, Flugreise und Camping habe ich eigene Vorlagen gebaut, du findest sie bei den Packlisten zum Ausdrucken. Die Blanko-Variante dort eignet sich auch gut für ein Festivalwochenende, wenn du deine Liste lieber selbst aufbaust.

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