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Bastelvorlagen Herbst: Memory

Es ist Herbst, draußen werden die Blätter langsam bunt und fallen von den Bäumen, es ist Kastanien-Saison und der Waldspaziergang wird zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Auch hier auf Xobbu soll es daher einige Bastelvorlagen für den Herbst geben und weil das Halloween Memory bei euch so gut ankam, gibt es hier die Fortsetzung mit herbstlichen Motiven, zum Beispiel Pilzen, Igeln, Blättern, Wichteln, Kürbissen uvm.

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Bastelvorlagen Herbst: Bildkarten zum Ausdrucken

Tipp: Am besten klebst du die Karten auf einen stabilen Karton oder druckst sie gleich auf etwas dickeres Papier, damit sie länger halten. Wenn du hast nutze ein Laminiergerät und laminiere dir die Memory Halloween Karten ein, so haben du und die Kinder lange Spaß daran.

Pro Tipp: Wenn du es etwas schwieriger magst, nutze nicht nur eine oder zwei Herbst Memory Vorlagen sondern mische alle 4 Bastelvorlagen durcheinander, dann hast du 32 verschiedene Motive und das Spiel wird auch für Geübte Spieler spannender ;-)

Weitere Spiele-Vorlagen zum Ausdrucken

Auf Xobbu findest du übrigens noch weitere Spiele  Vorlagen zum Ausdrucken völlig kostenlos. Zum Beispiel das Halloween Memory (lässt sich auch gut mit diesem hier kombinieren), das Spiel Schiffe versenken in verschiedenen Designs und Layouts, das Spiel Stadt Land Fluss zum Download und das beliebteste Spiel hier auf Xobbu: Die Kniffel Vorlage. Entweder zum Ausdrucken oder als Excel-Spielvorlage für den PC.

Basteln im Herbst - Memory zum Ausdrucken (PDF)

Hier findest du alle Herbst Bastelvorlagen für dein Memory in voller Auflösung als PDF. Wenn dir der Artikel gefallen hat lass gerne einen Kommentar da! :) Viel Spaß beim Basteln!

Warum Memory für Kinder so wertvoll ist

Memory sieht nach einem simplen Zeitvertreib aus, ist aber eines der wenigen Spiele, bei dem kleine Kinder Erwachsene regelmäßig schlagen. Das liegt daran, dass Kinder Bilder räumlich abspeichern, während Erwachsene dazu neigen, sich Begriffe zu merken. Genau dieser Unterschied macht das Spiel für beide Seiten spannend.

Trainiert wird dabei gleich mehreres auf einmal:

  • Konzentration: Das Kind muss bei der Sache bleiben, auch wenn es gerade nicht dran ist. Genau hier liegt der eigentliche Lerneffekt.
  • Merkfähigkeit: Position und Bild müssen zusammen behalten werden, nicht nur eines von beidem.
  • Sprache: Wer die Motive beim Aufdecken laut benennt, merkt sie sich besser. Nebenbei lernen jüngere Kinder Wörter wie Kastanie, Eichel oder Igel.
  • Geduld und Abwarten: Für viele Kinder der schwierigste Teil und einer der wichtigsten.
  • Umgang mit Verlieren: Eine Runde dauert nur ein paar Minuten, die nächste Chance kommt also schnell.

Ein schöner Nebeneffekt: Das Spiel funktioniert ohne Bildschirm, ohne Batterien und ohne Vorbereitung, sobald die Karten einmal ausgeschnitten sind.

Wie viele Paare passen zu welchem Alter

Der häufigste Grund für Frust ist ein zu großes Spielfeld. Nimm lieber weniger Karten und leg nach, wenn es zu leicht wird. Als Richtwert:

  • Ab 2 bis 3 Jahren: 4 bis 6 Paare. Die Karten offen hinlegen und erst einmal nur zuordnen lassen, ohne Umdrehen.
  • Ab 4 Jahren: 6 bis 8 Paare verdeckt. Das ist für die meisten der Einstieg ins richtige Memory.
  • Ab 5 bis 6 Jahren: 10 bis 12 Paare.
  • Ab 7 Jahren und Erwachsene: alle Paare, gern mit der Regel, dass ein gefundenes Paar noch einmal aufdecken darf.

Wenn ein jüngeres und ein älteres Kind zusammen spielen, kannst du ausgleichen: Das jüngere Kind darf drei Karten pro Zug aufdecken, das ältere zwei. Das klingt banal, verhindert aber die typische Situation, in der das kleinere Kind nach fünf Minuten aufgibt.

Drucken, ausschneiden, haltbar machen

Damit die Karten etwas aushalten, lohnen sich ein paar Minuten Vorbereitung:

Papier: Normales Druckerpapier funktioniert, ist aber durchsichtig. Man erkennt das Motiv von der Rückseite, und schon ist das Spiel unfair. Nimm entweder etwas stärkeres Papier ab 160 Gramm oder kleb die ausgedruckten Karten auf Tonkarton.

Ausschneiden: Die Schnittlinien sind gerade, damit auch Kinder mitschneiden können. Wenn du es ganz genau willst, nimm ein Lineal und ein Cuttermesser, dann sind alle Karten exakt gleich groß. Ungleiche Karten verraten sich sonst im Spiel.

Haltbar machen: Laminieren ist die beste Lösung, wenn ein Gerät im Haus ist. Alternativ tut es auch breites, transparentes Klebeband auf beiden Seiten. Die Karten überstehen dann auch klebrige Finger und den Transport in der Tasche.

Aufbewahren: Ein Gefrierbeutel mit Zipp oder eine leere Streichholzschachtel reichen völlig. Wichtig ist nur, dass alle Karten zusammenbleiben, sonst fehlt beim nächsten Mal die Hälfte.

Die Spielregeln in Kurzform

Alle Karten werden verdeckt und gut gemischt auf dem Tisch verteilt, am besten in einem ordentlichen Raster. Reihum deckt jeder zwei Karten auf, sodass alle sie sehen können.

Zeigen beide Karten dasselbe Motiv, darf der Spieler das Paar behalten und noch einmal aufdecken. Passen die Karten nicht zusammen, werden sie an genau derselben Stelle wieder umgedreht und der Nächste ist dran. Gewonnen hat, wer am Ende die meisten Paare vor sich liegen hat.

Zwei Kleinigkeiten, die das Spiel besser machen: Legt die Karten wirklich an dieselbe Stelle zurück, sonst wird aus Merken ein Ratespiel. Und sprecht beim Aufdecken laut aus, was zu sehen ist, das hilft allen Mitspielern.

6 Spielvarianten mit denselben Karten

Ein Ausdruck, sechs Spiele. Besonders praktisch an Regentagen, im Wartezimmer oder wenn die Aufmerksamkeit nach der dritten Runde nachlässt.

  1. Klassisches Memory. So wie oben beschrieben.
  2. Schnappspiel. Alle Karten liegen offen. Ein Erwachsener nennt ein Motiv, alle greifen danach. Wer die Karte zuerst hat, bekommt sie. Gut für kleine Kinder, die noch nicht still sitzen können.
  3. Ratespiel. Ein Kind zieht eine Karte, ohne sie zu zeigen, und beschreibt das Motiv mit drei Hinweisen. Die anderen raten. Trainiert das Formulieren.
  4. Tast-Memory. Die Karten werden in einen Stoffbeutel gelegt. Es wird gezogen und beschrieben, was man sieht, bevor es jemand aufdeckt.
  5. Bewegungs-Memory. Die Karten werden im ganzen Zimmer verteilt, mit Abstand zueinander. Für jedes Paar muss das Kind aufstehen und laufen. Bringt Bewegung in verregnete Nachmittage.
  6. Ausmalen statt Spielen. Druck die Karten in Schwarzweiß aus und lass die Kinder jedes Paar in denselben Farben ausmalen. Danach sind sie doppelt stolz auf ihr eigenes Spiel.

Das Memory mit echten Naturmaterialien erweitern

Die schönste Erweiterung kostet nichts. Nimm die Karten mit nach draußen und such zu jedem Motiv das echte Gegenstück: ein Ahornblatt, eine Kastanie, eine Eichel, eine Buchecker.

Daraus werden gleich mehrere Spiele. Ihr könnt die gesammelten Dinge auf die passende Karte legen, ein Paar besteht dann aus Karte und Fundstück. Oder ihr spielt Naturmemory ganz ohne Papier, indem ihr von jedem Fundstück zwei Exemplare sammelt und sie unter Bechern versteckt.

Gesammelte Blätter halten übrigens deutlich länger, wenn ihr sie ein paar Tage zwischen Zeitungspapier unter einem Stapel Bücher presst. Kastanien dagegen schrumpeln nach ein bis zwei Wochen, die sind für den Moment gedacht.

Wer danach weiterbasteln will, findet in meiner Halloween-Bastelsammlung die nächsten Vorlagen, und Spiele für drinnen gibt es beim Halloween-Memory.

5 Fehler, die den Spielspaß bremsen

  1. Zu viele Karten auf einmal. Der Klassiker. Lieber mit sechs Paaren anfangen und steigern, als ein Kind vor 24 Karten zu setzen.
  2. Auf normalem Papier drucken. Die Motive scheinen durch, und wer genau hinsieht, gewinnt immer. Tonkarton oder Laminat lösen das.
  3. Karten irgendwo wieder hinlegen. Wenn die Position wechselt, ist es kein Merkspiel mehr. Ein Raster auf dem Tisch hilft.
  4. Erwachsene, die absichtlich verlieren. Kinder merken das schneller, als man denkt, und es nimmt dem Sieg den Wert. Spiel lieber mit weniger Karten für dich selbst oder lass das Kind dreimal aufdecken.
  5. Nach dem Spiel alles lose einsammeln. Ohne Beutel fehlen beim nächsten Mal drei Karten, und ein Memory mit fehlenden Paaren macht niemandem Spaß.

Häufige Fragen zum Herbst-Memory

Ab welchem Alter kann man Memory spielen?
Mit vier bis sechs Paaren klappt es oft schon ab zwei bis drei Jahren, am Anfang gern offen liegend und ohne Umdrehen. Ein richtiges Memory mit verdeckten Karten gelingt den meisten Kindern ab etwa vier Jahren. Entscheidend ist nicht das Alter, sondern die Anzahl der Karten.
Auf welchem Papier druckt man die Karten am besten?
Am besten auf Papier ab 160 Gramm oder auf normales Papier, das du danach auf Tonkarton klebst. Bei dünnem Druckerpapier scheinen die Motive von hinten durch und das Spiel wird unfair. Laminieren macht die Karten zusätzlich haltbar.
Wie viele Paare hat das Herbst-Memory?
Die Vorlage enthält Motive aus dem Herbst wie Blatt, Kastanie, Eichel, Pilz und Igel. Du musst nicht alle verwenden: Such dir für kleine Kinder einfach sechs Paare heraus und leg die restlichen beiseite, bis es leichter fällt.
Kann ich das Memory auch im Kindergarten einsetzen?
Ja, für Kindergarten, Schule und Therapie ist das ausdrücklich erlaubt. Du darfst die Vorlage beliebig oft ausdrucken. Nicht erlaubt ist der Weiterverkauf oder das Anbieten der Datei auf einer anderen Webseite.
Was mache ich, wenn eine Karte verloren geht?
Druck die Seite einfach neu aus und schneide die fehlende Karte nach. Genau das ist der Vorteil gegenüber gekauften Spielen. Damit es gar nicht erst passiert, bewahr die Karten in einem Beutel mit Zippverschluss auf.
Lässt sich das Spiel auch mit Naturmaterialien kombinieren?
Sehr gut sogar. Sammelt beim Spaziergang die echten Gegenstücke zu den Motiven, also Blätter, Kastanien und Eicheln. Dann bildet je eine Karte mit einem Fundstück ein Paar. Blätter halten länger, wenn ihr sie vorher ein paar Tage presst.
Gibt es das Memory auch für andere Jahreszeiten?
Für den Herbst ist das hier die passende Vorlage, für Halloween gibt es ein eigenes Memory mit Kürbis, Gespenst und Fledermaus. Beide funktionieren nach demselben Prinzip und lassen sich sogar mischen, wenn du mehr Karten brauchst.
Wie lange dauert eine Runde?
Mit sechs Paaren etwa fünf Minuten, mit dem kompletten Satz zehn bis fünfzehn. Das ist kurz genug, dass auch ein verlorenes Spiel nicht schwer wiegt, und lang genug für eine echte Runde.

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