Checkliste zum Heizkosten sparen

Checkliste zum Heizkosten sparen

By In Allgemein, Checklisten On 10. November 2017


Nachdem bereits an dieser Stelle darüber berichtet wurde, wie sich eine Wohnung optisch aufwerten lässt, soll im Beitag Checkliste zum Heizkosten sparen nun dargelegt werden, wie sich in der Wohnung oder im eigenen Haus technische Veränderungen zum Sparen der Heizkosten durchführen lassen.

Mit einer optimierten Heizung Kosten sparen

Nicht immer muss es eine komplette Erneuerung der Heizungsanlage sein. In vielen Fällen ist es bereits ausreichend, wenn einzelne Komponenten der Heizung ausgetauscht werden. Oft sind es nämlich nur einige wenige Punkte, an denen viel Energie verschwendet wird. So sind insbesondere alte Heizungspumpen, überholte Regelungstechnik und schlecht isolierte Rohrleitungen Gründe für eine verheerende Energiebilanz.

Wer hier genau prüft und nur die Teile ersetzt, die eine erhebliche Steigerung der Energieeffizienz mit sich bringen, der wird mit wenig Aufwand und relativ geringen Kosten bereits eine erhebliche Verringerung der Heizkosten feststellen können. Wer Interesse an einer Heizungsoptimierung hat, der findet beim Heizungsportal Intelligent Heizen alle Informationen rund um das Thema Heizungscheck, Heizkosten sparen und Heizung optimieren.

Mit den richtigen Tipps Heizkosten sparen
Bildquelle: Intelligent Heizen

Mit der richtigen Strategie heizen und Heizkosten sparen

Gerade beim Heizen im Winter können sich bereits vermeintlich unbedeutende, schlechte Angewohnheiten ganz deutlich in der monatlichen Rechnung widerspiegeln. Deshalb ist es wichtig, dass die Benutzer einer Heizung auch tatsächlich wissen, wie sie mit dieser umzugehen haben. Gerade die Kombination aus dem richtigen Lüften und dem korrekten Heizen kann nämlich dafür sorgen, dass die Heizkosten erheblich reduziert werden. Doch auch das allgemeine Temperaturniveau in der Wohnung oder im Haus sollte überdacht werden. Viele Menschen bevorzugen es selbst im Winter im T-Shirt in der Wohnung herumzulaufen. Um dies zu ermöglich muss die Heizung natürlich entsprechend warm sein. Wer sie aber nur um 2-3 Grad herunterstellt und stattdessen einen Pullover und dicke Socken in der Wohnung trägt, der kann bereits für einen erheblichen Kostenunterschied sorgen.

Alle wichtigen Infos zum Thema richtig Heizen hat Intelligent Heizen für seine Besucher zusammengestellt. Und da es sich um ein enorm wichtiges Thema handelt, hat auch das Umweltbundesamt eine Liste mit relevanten Informationen rund um das Sparen von Heizkosten herausgegeben. Denn natürlich hat zu viel Energieverbrauch nicht nur Auswirkungen im Portemonnaie des Nutzers, sondern auch ganz konkret auf die Umwelt.

Mehr Informationen über Heizsysteme und zum Thema Hydraulischer Abgleich findest du ebenfalls auf Intelligent heizen.

Tipps wie man Zuhause richtig heizt
Bildquelle: Intelligent Heizen

Checkliste zum Heizkosten sparen

  1. Passe die Heiztemperatur dem Raum an. Eine grobe Faustregel ist: Wohnräume und Kinderzimmer sollten ca. 20-22 Grad haben. Das Badezimmer ist mit rund 23 Grad angenehm warm. Im Flur, der Küche oder anderen wenig-bewohnten Räume genügen 15-16 Grad. Auch für Schlafzimmer ist das eine angenehme Schlaftemperatur.
  2. Schließe die Türen der stark beheizten Wohnräume damit die kühlere Luft bspw. vom Flur sich nicht mit der wärmeren Luft vermischt.
  3. Perfekt eignen sich programmierbare Thermostate. Hier kannst du festlegen, dass die Heizung z.B. morgens um 6 anspringt um den Raum vor dem Aufstehen angenehm aufzuwärmen. Während die Wohnung tagsüber nicht bewohnt ist, reicht eine niedrigere Heiztemperatur. Kurz vor dem nach hause kommen nach der Arbeit springt die Heizung dann automatisch wieder an. Am Wochenende können andere Zeiten eingestellt werden. Solche Thermostate gibt es schon günstig auf Amazon (zum Beispiel diesen hier). Perfekt um jeden Raum zur richtigen Zeit optimal zu beheizen.
  4. Stelle am besten nichts direkt vor oder über die Heizkörper, dass die Luft sich optimal im Raum verteilen kann. Selbst dickere Vorhänge machen hier schon einen unterschied.
  5. Das richtige Lüften ist mindestens genauso wichtig, um Schimmel und zu hoher Luftfeuchtigkeit vorzubeugen und anschließend auch wieder besser zu heizen. Stoßlüften eignet sich dazu perfekt. Am besten ca. 2x am Tag für 10 Minuten die Fenster komplett öffnen und idealerweise auch die Türe damit Durchzug entsteht.
  6. Wenn die Heizung einmal nicht richtig warm werden will oder merkwürdig gluckert, sollte sie wieder einmal entlüftet werden. Hierzu gibt es einen speziellen Schlüssel, mit dem man die Heizung an einem Ventil an der Seite leicht öffnen und die überschüssige Luft herauslassen kann.
  7. Die meisten älteren Häuser und Wohnungen sind leider noch nicht ideal gedämmt. Um trotzdem Heizkosten zu sparen und dem Entweichen der warmen Luft über die dahinterliegende Wand vorzubeugen, gibt es Isoliermaterial, das ganz einfach an der Wand hinter dem Heizkörper angebracht werden kann (findest du hier auf Amazon). Auch die Heizungsrohre können so isoliert werden was zu einer weiteren Heizkostenersparnis von rund 8 Prozent führt.


Und hier nochmal in einer kurzen Auflistung:

– Isolierung für die Wand hinter der Heizung (zum Produkt auf Amazon)
– Isolierfolie für die Fenster (Kostenersparnis von bis zu 30%) (zum Produkt auf Amazon)
– Isolierung für Heizungsrohre (zum Produkt auf Amazon)
– Programmierbare Thermostate (zum Produkt auf Amazon)


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